Ein Trimaran besteht aus drei unterschiedlichen Rümpfen: ein größerer in der Mitte, in dem sich die Kajüte befindet, und zwei kleinere seitlich davon. Verbunden werden die Rümpfe von starren, rohrförmigen Strukturen, die auch als Schwimmkörper agieren und für Stabilität sorgen. Bis Ende des 20. Jahrhunderts kamen Trimarane vor allem bei Regatten und anderen Wettkämpfen zum Einsatz. Daher hatten sie zwar ordentlich Power, boten jedoch nur wenig Komfort, da die gesamte Ausstattung auf maximale Leistung ausgelegt war. Inzwischen ist der Mehrrumpfmarkt deutlich gewachsen und so findet man heutzutage Boote, die jedes Seglerherz höherschlagen lassen.

Obwohl sie nicht so beliebt sind wie Katamarane, bieten Trimarane doch denselben Komfort und Stabilität und erreichen darüber hinaus noch höhere Geschwindigkeiten. Die geringe Reibung auf der Wasseroberfläche verschafft dem Trimaran ein hohes Grad an Autonomie. In diesem Aspekt übertrumpft er sogar seinen zweirumpfigen Verwandten. Am Markt finden sich mehrere renommierte Marken, die sich auf den Bau von Trimaranen spezialisiert haben und sehr gut verarbeitete, futuristisch anmutende Modelle anbieten.